Kirchen und Klöster

Pfarrkirche Hl. Maria Schnee, Cres

Die Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert, hat einen separaten Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert. Sie hat ein dreischiffiges Langhaus mit Elementen der Gotik und Renaissance. Im Pfarramt befindet sich eine Sammlung der Altmeister, darunter auch der wertvollste, ein mehrteiliger Altaraufsatz mit St. Sebastian mit Heiligen aus dem 15. Jahrhundert des Autors Alviso Vivarini.

Kirche Hl. Isidor, Cres

Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und sie trägt den Namen des Schutzheiligen von Cres, Heiligen Isidor. Sie hat eine romanische Apside, gotische Fassade und einen kleinen Glockenturm mit Spindel. Die Glocke datiert aus dem 14. Jahrhundert und gehört zu den ältesten auf der Insel. Auf dem Altar ist die spätgotische Holzskulptur des Hl. Isidor aus dem 15. Jahrhundert zu bewundern.

Franziskanerkloster

Das Franziskanerkloster wurde um 1300 zusammen mit der Kirche des Hl. Franziskus gebaut. Zu Besonderheiten des Klosters gehört der zweifache Kreuzgang – der äußere, der Renaissance gehörend, mit Grabstätten berühmter Creser Familien, und der ältere – innere, mit Brunnen in der Mitte – darauf ist das älteste Stadtwappen aus dem 14. Jahrhundert eingemeißelt. Im Kloster befindet sich ein Museum mit Gemälde- und Skulpturen-Sammlung, die ethnographische Sammlung und liturgische Bücher, darunter als Prachtstück das Exemplar eines glagolitischen Messbuches hervorzuheben, gedruckt in Senj im Jahre 1494.

Benediktinerkloster Hl. Peter

Das Nonnen Benediktinerkloster des Hl. Apostels Petrus wurde im 15. Jahrhundert gebaut. Im Kloster befinden sich gut erhaltene Barockorgel und Altar aus dem 17. Jahrhundert. An die Seitenwand der Kirche wurde ein Glockenturm angebaut, mit Bifora und Barockbogen getrennt.

Pfarrkirche der Geburt der heiligen Jungfrau Maria, Beli

Die Kirche hat gut erhaltene Unterbauten und im Boden sind Grabplatten mit eingemeißelten glagolitischen Aufschriften und Bauernwerkzeugen. Fragmente der vorromanischen Plastik aus dem 9. Jahrhundert zu besichtigen.

Pfarrkirche Hl. Anton, Orlec

Der Bau begann anfangs 16. Jahrhunderts und wurde im 18. und dann wieder anfangs 20. Jahrhunderts erneuert. Der Hauptaltar ist dem Hirte-Heiligen Hl. Anton Eremit gewidmet. Der slowenische Maler Tone Kralj ist der Autor von Gemälden.

Kirche Hl. Anton Eremit, Lubenice

Dies ist die schönste und sehenswerteste von fünf Kirchen und Kapellen in Lubenice. Sie ist für ihre außerordentliche Akustik bekannt. Die Kirche ist im gotischen Stil im 15. Jahrhundert gebaut und ihr gotischer Turm dominiert die ganze Gegend.

Kirche Hl. Markus, Valun

Die Kirche des Hl. Markus wurde im Jahre 1851 gebaut. Sie beherbergt die Tafel von Valun, ein glagolitisches Denkmal – zwei Sprachen und zwei Schriften aus dem 11. Jahrhundert. Heute ist sie eine Friedhofkirche.

Kirche Hl. Martina, Martinšćica

Der Ort Martinšćica und die gleichnamige Bucht wurden nach dieser Kirche benannt. Den historischen Kern dieses Ortes bilden neben der Kirche, auch das Franziskanerkloster, die Kirche des Hl. Hieronymus und die Festung aus dem 17. Jahrhundert – Sommerpalast der Patrizier-Familie Sforza.