Beli ist eine
der ältesten und historisch wichtigsten Siedlungen
auf der Insel Cres. Die Siedlung, in der Art einer
Akropolis gebaut, liegt auf einem 130 m hohen
Berg über der östlichen Küste im N-Teil der Insel
auf der Stelle einer prähistorischen Burgruine.
Heute ist es eine typische Küstensiedlung mit
kompakter Bauweise, reich an kulturgeschichtlichen
Sehenswürdigkeiten. Es seien erwähnt: die Pfarrkirche
mit der Apsis der früheren romanischen Kirche,
in der sich einige wertvolle glagolitische Inschriften
befinden; die romanische Kirche der Hl. Maria
mit einer musealen Sammlung, die gotische Kapelle
des Hl. Anton auf dem örtlichen Friedhof, prähistorische
Ställe am Stadteingang sowie eine aus römischer
Zeit stammende Brücke über einer Felsenschlucht.
Interessant ist auch der im Stein gemeißelte Kopf
des Königs Abel. Früher beschäftigten sich die
Bewohner mit Ackerbau, Fischfang und Viehzucht.
Heute entwickelt sich Beli mit seinem schönen
Kieselstrand und dem gut geschützten kleinen Hafen
zu einem Urlaubsort, der sich besonders für Familien-
und Campingtourismus eignet. Dank dem nahe gelegenen
Wald Tramontana wird Beli zu einem beliebten Ausgangspunkt
für lange Wanderungen.
In Beli funktioniert auch das
Öko-Zentrum "Caput Insulae", das sich
intensiv mit der Erhaltung der natürlichen Vielfalt
sowie mit der Wahrung der autochthonen Werte des
kulturgeschichtlichen Erbes der Insel Cres beschäftigt.
Damit die Besucher den Wald Tarmontana, aber auch
das Kulturerbe dieser Gegend kennen lernen könnten,
wurde unter dem Namen "Geschichte und Kunst
in der Natur" ein Netz von informativen Wanderwegen
eingerichtet. Die Besichtigung dieser einzigartigen
Ausstellung im Freien kann im Gebäude des Öko-Zentrums
ihren Anfang nehmen. Dort findet nämlich die ständige
Ausstellung "Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt
der Inseln Cres und Lošinj" statt. Das Öko-Zentrum
Beli befasst sich auch mit dem umfassenden Schutz
der Gänsegeier.
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